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Das FDCL 2013: Veranstaltungen, Aktivitäten, Publikationen, Neues ...



23 de mayo 2013 | PRESENTACIÓN DEL LIBRO | “PERÚ: MITO Y REALIDAD”

23 de mayo 2013 | 19:00 horas

Veranstaltungsraum im Mehringhof, Aufgang 3, 1. Stock, Gneisenaustraße 2a, 10961 Berlin.

 

El Colectivo César Vallejo invita a todos los interesados a la presentación-discusión del libro “Perú: mito y realidad” (2013), Tectum Verlag, del Dr. Julio Roldán. Las definiciones sobre el Perú son variadas, ellas las comprobamos leyendo lo siguiente: “Para mí, el Perú es un chiste” (Nicolás de Piérola); “El Perú es un organismo enfermo, donde se le aplica el dedo brota pus” (Gonzales Prada); “El Perú soy yo” (Augusto Leguía); “El Perú es todavía una nacionalidad en formación” (J. C. Mariátegui); “El Perú es un problema; pero también una posibilidad” (Jorge Basadre); “El Perú es un Estado multinacional” (Martínez de la Torre); “El Perú es un país terrible, donde todo está por hacerse” (Vargas Llosa); “El Perú es un burdel” (Pablo Macera).

 

Presentación a cargo de Olenka Bordo y Eleonora Roldán.

Conducción a cargo de Ewa Kowalanska.

 

 

Organisiert vom AK Lateinamerika der Stipendiaten der Rosa Luxemburg Stiftung und des Forschungs- und Dokumentationszentrums Chile – Lateinamerika (FDCL)
 

 


Party am 7. Juni ab 21 Uhr | 40 JAHRE Lateinamerika Nachrichten (LN) und Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V. (FDCL)

// Ort: Berlin, Mauersegler / Gartenhaus / Bernauer Str 63 / Mauerpark - Zugang von hinten über Flohmarkt
// Im Rahmen der Partyreihe The Black Atlantic Nightliner feat. El Baile de las Eliminatorias!
Fiesta + WM-Quali Südamerika Live
// Eintritt: 4 Euro

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Mittwoch, 12. Juni 2012, 20.00 Uhr: Premiere des neuen Dokumentarfilmes „Count – Down am Xingu III“ (76 min)

Wir möchten Sie recht herzlich zur

Mittwoch, 12. Juni 2012, 20.00 Uhr: Premiere des neuen Dokumentarfilmes „Count – Down am Xingu III“ (76 min) einladen.

Zeit und Ort: Mittwoch, 12.06.2012, 20.00 Uhr, ins Kino Babylon, Berlin – Mitte (Info / Reservierung tel. 030.2425969), Rosa Luxemburg Str. 30, www.babylonberlin.de Eintritt: 7,- / ermäßigt 5,- €).

Im Zentrum des Filmes steht der Konflikt um den drittgrößten Staudamm der Welt - Belo Monte - im brasilianischen Amazonasgebiet und um die größte Goldmine Brasiliens. Eine spannende Reportage über rebellierende Bauarbeiter, Korruptionsverdacht, Energie-und Rohstoffhunger. Und europäische Firmen, die an der fortschreitenden Zerstörung Amazoniens kräftig verdienen. Dabei wird das Filmteam begleitet von einem Mann, der sich später als Zuträger des brasilianischen Geheimdienstes zu erkennen gibt. Mit dem aktuellen Film setzen Martin Kessler und neuewut ihre dokumentarische Langzeitbeobachtung über Belo Monte (seit 2008) fort.

Nach der Filmvorführung findet eine Diskussion statt. Nach der Premiere geht der Film auf Tournee in Deutschland und Österreich.Wer Interesse hat, den Film in seiner Stadt / oder Organisation zu zeigen, sende bitte eine mail unter: termine(at)neuewut.de.

Eine Kurzfassung des Filmes ( 16 min) gibt es auf  www.youtube.de und www.neuewut.de. Deutsche Version: http://www.youtube.com/watch?v=4F4Qh8hK_hM
Portugiesische Version: http://www.youtube.com/watch?v=vqsS6H1_Bmo
Die DVD (mit deutscher Lang- und Kurzfassung) kommt Anfang Juni  heraus und kann  für 19,90 € / Institutionen 29,90 € zzgl 3,60 € Versand bei uns bestellt werden : bestellung@neuewut.de .
Weitere Infos : www.neuewut.de / Facebook: http://www.facebook.com/pages/neueWUT-Martin-Ke%C3%9Fler-Filmproduktion/177882528990484


das war bereits in 2013


Di. 21.05.2013 |19:00 Uhr | Ecuador nach den Wahlen - Extraktivistisches Entwicklungsmodell versus Indigene Bewegungen?

Ort: FDCL, Im Mehringhof (Aufgang III, 5.Stock), Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin (U-6/7 Mehringdamm)

Sprache: spanisch mit konsekutiv dolmetschen

Im Februar diesen Jahres ist Rafael Correa erneut zum Präsidenten Ecuadors gewählt worden. 56% der Bevölkerung entschieden sich für seine Regierung der „Bürgerrevolution“, die mit einem Teil der gut fließenden Einnahmen aus der Rohstoffausbeutung (vor allen Dingen Öl und Bergbau) soziale Programme für die Ärmsten finanziert. Während seines Besuchs in Deutschland im April diesen Jahres bestätigte Correa die Fortführung des extraktivistischen Entwicklungsmodells. Es wird in dieser Legislaturperiode weitere Zulassungen von Mega-Minen in den Bergregionen des Andenstaates und Ölförderungen in der Amazonasregion geben. Unter der Rohstoffausbeutung leidet vor allen Dingen die ländliche, indigene Bevölkerung Ecuadors, denen ein Mitspracherecht oft verweigert wird. Umweltschützer und Kritiker dieses Entwicklungsmodells kanzelt der alte neue Präsident regelmäßig als infantil, naiv oder subversiv ab.

Die Menschen gehen jedoch zunehmend auf die Straße, um ihre Rechte einzufordern. Ein wichtiger Player dieser innerlinken Opposition ist der indigene Dachverband CONAIE, der nach eigenen Aussagen ein Drittel der Bevölkerung des Andenstaates repräsentiert. Die indigene Organisation hat sich von einem Unterstützer der Regierung Correas (2006 hoben sie ihn, gemeinsam mit anderen linken Akteuren in den Sattel) zu einem ihrer schärfsten Kritiker entwickelt.

Das FDCL und die Rosa-Luxemburg-Stiftung laden zu einer Veranstaltung mit Ampam Karakras von der CONAIE ein, um über die Herausforderung nach den Wahlen, vor allen Dingen im Hinblick auf die Fragen Territorium und Extraktivismus zu diskutieren.


Mit finanzieller Unterstützung des BMZ



Di., 14.5. 19:30 | „Schrei nach Land“ Ölpalmen, Landgrabbing und Repression in Honduras

Film und Vortrag mit Giorgio Trucchi (Korrespondent der Nahrungsmittelgewerkschaft REL-UITA, Nicaragua)

Veranstaltungsraum im FDCL, Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin, Aufgang 3, 5. Stock

Rund um den Globus nimmt die agroindustrielle Massenproduktion immer weiter zu. Von großen Agrarunternehmen werden auf dem Weltmarkt gefragte Produkte auf riesigen Flächen in Monokulturen produziert.

Ein Beispiel für die globalisierte Produktion von agrarischen Rohstoffen ist Palmöl. Palmöl ist als „Allroundmaterial“ in jedem zweiten Supermarktprodukt enthalten, vor allem in Lebensmitteln, Kosmetika und Reinigungsmitteln. Der Boom der Agrotreibstoffe führte in den letzten Jahren zur starken Ausdehnung der Produktion für Biodiesel.

In Honduras will sich der Palmölkonzern Dinant des Agroindustriellen Miguel Facusse mit allen Mitteln neue Flächen aneignen. In den letzten Jahren wurden 88 Kleinbauern, Gewerkschafts-vertreter und Rechtsanwälte ermordet, die sich für den Landbesitz der Kleinbauern am Unterlauf des Rio Aguan einsetzten. Bewaffnete Sicherheitskräfte des Konzerns Dinant waren direkt in die Gewalttaten gegen die Bauernorganisationen verwickelt. Zuletzt wurden im Februar 2013 zwei Bauernaktivisten gefoltert und ermordet. Diese Missachtung von Menschenrechten in Honduras ist eine Folge des Militärputsches von 2009, mit dem sich Großgrundbesitzer und Konzerne zu den unbeschränkten Herrschern über das Lands machen wollten.

 

Extreme Menschenrechtsverletzungen und die Verbreitung von Monokulturen geschehen nicht einfach so ohne Einfluss von außen. Über Kreditanträge von Agro-Konzernen wie Dinant entscheiden die Vertreter der Bundesregierung als wichtige Anteilseigner der Weltbank mit. Genauso wichtig wie die Einmischung in finanzpolitische Entscheidungsstrukturen ist die öffentliche Thematisierung solcher Menschenrechtsverletzungen.

 

 

Giorgio Trucchi lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Zentralamerika. Er ist Journalist/Korrespondent für die Nahrungsmittel-Gewerkschaft REL-UITA. In seinem Dokumentarfilm „Schrei nach Land“ zeigt er die Bedrohung, Unterdrückung und Kämpfe der Kleinbauern in der Region Bajo Aguan / Honduras und berichtet in seinem Vortrag über die Auswirkungen von Monokulturen, agroindustrieller Massenproduktion, das Engagement der Bauernorganisationen für den Erhalt ihres Landes, für Nahrungsmittelsicherheit und gegen die Vergiftung der Anbauflächen und die Kriminalisierung des Widerstandes.


Veranstalter: Inkota, FDCL, CADEHO, Lateinamerika Nachrichten

unterstützt von Lingua-Transfair

 

Mit finanzieller Unterstützung des BMZ und der EU


Fr.10.05.13 ab 15:30 Uhr symbolische Elbblockade | Keine Kohle aus Kolumbien nach Moorburg – stopp Vattenfall Schiffsdemo

FDCL und LN waren dabei!

Unser Kampagne richtet sich gegen das Kohlekraftwerk Moorburg ganz grundsätzlich.
Es ist ein Klimakiller, Feinstaub und Schadstoffen würden ganze Stadtteile betroffen machen.
Gegenstrom 13 richtet sich im Besonderen gegen den geplanten Kohleimport aus Kolumbien wegen der fatalen sozialen, wie ökologischen Umstände und Folgen des Kohleabbaus dort.

http://www.gegenstrom13.de/elbblockade-2/elbblockade/

weitere Bilder:

https://linksunten.indymedia.org/de/node/85975 
https://www.dropbox.com/sh/0pnw3xdzbsogp75/vmOZDszZyy 
http://www.graswurzel.tv/p228.html

26.-28. April 2013 | Seminar „Bergbau und Menschenrechte in Kolumbien“

Anmeldung unter: bergbauinkolumbien@gmail.com

Veranstaltungsraum im FDCL, Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin

Programm

Veranstalter: AG Bergbau Kolumbien in Zusammenarbeit mit FDCL

 

gefördert von:

 


25. April 2013: Gegenanträge auf Nicht-Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat für Münchener-Rück-Aktionärsversammlung eingereicht.

Der Dachverband der kritischen Aktionärinnen und Aktionäre stellt gemeinsam mit der Kooperation Brasilien (KoBra), GegenStrömung, infoe, dem Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika (FDCL) und weiteren Organisationen auf der Münchener-Rück-Aktionärsversammlung am 25. April einen Gegenantrag auf Nicht-Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat der Münchener Rück. Nach Ansicht der Organisationen verstößt der weltgrößte Rückversicherer durch seine Beteiligung am Belo-Monte-Staudammprojekt gegen UN- und internationale Richtlinien. Die 25%-Beteiligung an der Rückversicherung des umstrittenen Staudamm Belo Monte in Brasilien sei ein Skandal, so das deutsche Organisationsbündnis gegen Belo Monte.


Dienstag, 23.4.2013 Abendveranstaltung in Berlin

"Die Prozessakten des Falls Belo Monte werden in Volltext von der Bundesstaatsanwaltschaft (MPF) veröffentlicht." Photo: MPF

Alles was Recht ist?
Wie die Justiz für und gegen den brasilianischen Megastaudamm Belo Monte kämpft


Abendveranstaltung mit Helena Palmquist (Pressesprecherin Bundesstaatsanwaltschaft in Pará) und Verena Glass (Repórter Brasil/Movimento Xingu Vivo Para Sempre) am 23. April, 19:30 Uhr, in Berlin.

Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin, Raum: Beletage, 10117 Berlin, Schumannstr. 8

Der Bau des künftig drittgrößten Staudamms der Welt Belo Monte im brasilianischen Amazonas ist heftig umstritten: Nicht nur Befürworter/innen und Kritiker/innen oder Profiteure und Betroffene des Staudamms stehen sich unversöhnlich gegenüber, auch die brasilianische Politik und Justiz kämpfen juristisch um das Megaprojekt. Verschiedene Institutionen der Bundesstaatsanwaltschaft und Gerichte verhängten im Lauf der letzten Jahre eine Reihe von Baustopps, die bislang aber immer wieder von höheren Gerichtsinstanzen aufgehoben wurden.
 
Besonders das Ministério Público Federal do Pará (Bundesstaatsanwaltschaft in Pará) hat in bislang 15 eingereichten Klagen gegen den Bau des Staudamms internationale Bekanntheit erlangt. Eklatante Defizite in vorausgegangenen Planungsverfahren, wie z.B. bei Umweltverträglichkeitsprüfungen und der Berücksichtigung der Rechte von traditionellen Gemeinschaften sowie ungenehmigte Bautätigkeiten veranlassten das Ministério Público Federal do Pará, mehrere zwischenzeitige Baustopps juristisch durchzusetzen.
 
Durch diese Klagen wird die brasilianische Regierung immer wieder in Verlegenheit gebracht. So wird sichtbar, dass die Regierung gegen eigene Gesetze verstößt und es an der Umsetzung einer sonst modernen Gesetzgebung vor allem in peripheren Gebieten erheblich mangelt. Nachbesserungen vonseiten der Bauleitung sowie die von der Regierung unterstrichene nationale Bedeutung des Staudamms ließen höhere Gerichte stets die Baustopps wieder aufheben.
 
Mit seiner Tätigkeit hat sich das Ministério Público Federal do Pará in Brasilien nicht nur Freunde gemacht. So warf die brasilianische Bundesanwaltschaft AGU (Advocacia-Geral da União) dem Bundesstaatsanwalt Felício Pontes im Jahr 2012 die Aufwiegelung des indigenen Xicrim-Volkes vor, leitete ein Disziplinarverfahren gegen ihn ein und wollte ihm die Zuständigkeit für das Projekt entziehen. Insgesamt vier Klagen wurden bereits gegen den Staatsanwalt in Pará wegen des auch unter Rechtsexperten heftig umstrittenen Projekts Belo Monte eingereicht.
 
Helena Palmquist ist Pressesprecherin des Ministério Público Federal do Pará und wirdaus der Perspektive der Staatsanwaltschaft vom aktuellen Stand und den Auswirkungen des sich im Bau befindlichen Megaprojektes aus erster Hand berichten. Verena Glass von der Organisation Repórter Brasil ist aktiv beim Netzwerk Xingu Vivo und wird aus zivilgesellschaftlicher Perspektive über den Kampf gegen den Staudamm berichten.

Im Anschluss laden wir Sie auf einen Ausklang mit Getränken und Brezeln ein.

Sprache:    
Portugiesisch/Deutsch mit Simultanübersetzung

Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit GegenStrömung, INFOE, ASW, Urgewald, KoBra, Kritische Aktionäre, FDCL und anderen.

Mit freundlicher Unterstützung durch Misereor.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Eintritt frei


Kundgebung, Samstag, 23.3.: Protest gegen die Wahl des Präsidenten der brasilianischen Menschenrechtskommission

Kundgebung, Samstag, 23.3.: Protest gegen die Wahl des Präsidenten der brasilianischen Menschenrechtskommission / Protesto contra a escolha do presidente da Comissão de Direitos Humanos do Brasil

[Wann] Samstag, 23. März 2013
[Uhrzeit] 15:00 bis 16:30 Uhr
[Wo] Platz des 18. März, an der Westseite des Brandenburger Tors

Der Abgeordnete Marco Feliciano wurde in Brasília zum Vorsitzenden der Menschenrechtskommission im brasilianischen Parlament gewählt. Der evangelikale Pastor ist wiederholt durch rassistische und homophobe Äußerungen auffällig geworden. Dagegen protestieren wir!


Mi. 20.03.13 |19:00 | Guatemala: Ausweitung des Agrarkapitalismus

Veranstaltungsort: Mehringhof – Veranstaltungsraum - Gneisenauerstr. 2a, Berlin- Kreuzberg

 

Die Veranstaltung wird auf Spanisch stattfinden. Bei Bedarf wird eine simultane Übersetzung ins Deutsche organisiert.

 

Guatemala: Ausweitung des Agrarkapitalismus

Welche Folgen land grabbing die Landbevölkerung und für ein Land wie Guatemala als Ganzes hat, führt der Referent Alberto Alonso Fredejas in der Veranstaltung eindrucksvoll und anschaulich vor Augen. Fredejas, der selbst seit vielen Jahren in dem betroffenen Gebiet lebte und arbeitete, ist Aktivist und Forscher des Institute of Social Studies, Den Hagues und des Transnational Institute, Amsterdam. Am Beispiel von Agrobusiness und land grabbing in Guatemala stellt er die Prozesse von Vertreibung aber auch die Formen des Widerstandes dar. Dabei geht er auf die Faktoren und Akteure dieser Prozesse ein. Die Widerstandsbewegungen gegen land grabbing stehen im Mittelpunkt der Diskussion. Ziel der Veranstaltung ist es zudem, Instrumente einer kritischen Analyse von land grabbing für Lateinamerika aufzuzeigen. Es wird der Film „Desalojos en el Valle del Polochic“ gezeigt. Der Film zeigt die Probleme von land grabbing, gegen den die indigene Gruppe Q´eqchi Widerstand leistet.

 

Guatemala: Capitalismo agrario flexible en expansión

¿Cuáles son las consecuencias del control corporativo sobre la tierra y otros bienes naturales para grupos sociales rurales y para las sociedades latinoamericanas? Esta cuestión será tratada por Alberto Alonso Fredejas, activista e investigador del Institute of Social Studies de la Haya y del Transnational Institute de Amsterdam, concentrándose en el ejemplo de la industria del monocultivo y land grabbing en Guatemala. Tratará sobre los factores, formas y actores en torno a estos fenómenos. Se proyectará la película „Desalojos en el Valle del Polochic“ que muestra los problemas que enfrenta la población Q´eqchi contra la gran industria del monocultivo y su lucha contra el despojo. Organisiert von AK Lateinamerika der Stipendiaten der Rosa Luxemburg Stiftung und das Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile – Lateinamerika (FDCL)


Di 19.03.2013 | 19:00 Uhr | Das Freihandelsabkommen der Europäischen Union mit Peru und Kolumbien – Fluch oder Segen?

Ort: FDCL im Mehringhof, Gneisenaustraße 2 a, 2. Hof rechts, 5. Stock | U 6 & U 7 Mehringdamm

 

Nachdem das Europäische Parlament dem Freihandeslabkommen der EU mit Peru und Kolumbien bereits zugestimmt hat, muss es nun den Weg durch die Parlamente der 27 EU-Mitgliedsstaaten nehmen. In diesen Wochen wird es dem Deutschen Bundestag zugeleitet, nach der 1. Lesung und der Behandlung in den Ausschüssen soll es im 2. Quartal vom Bundestag ratifiziert werden.
Nichtregierungsorganisationen in Europa, Peru und Kolumbien beklagen Mängel in dem Abkommen, z.B. fehlende Umweltstandards, die Festschreibung der Rolle Kolumbiens und Perus als rohstoffexportierende Länder, fehlende Sanktionsmöglichkeiten bei Menschenrechtsverletzungen sowie die Gefahr, dass das Abkommen ein Schlupfloch für Geldwäsche und Steuerhinterziehung sein könnte.


Die Informationsstelle Peru und das Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile – Lateinamerika (FDCL) laden zu einer Diskussionsveranstaltung zum Freihandelsabkommen ein. Thorsten Schulz (FDCL) wird in seinem Input den aktuellen Diskussionsstand und das weitere Verfahren darstellen, anschließend wird in der Diskussion Zeit sein, anstehende Fragen zu klären und Meinungen auszutauschen.


Dienstag, 05. März 2013: Versenkte Milliarden - versenktes Entwicklungsmodell?

Brasilien: Die Auseinandersetzungen um das ThyssenKrupp Stahlwerk. Die Geschichte des Stahlwerks ist ein Wirtschaftskrimi, aber auch ein Beispiel dafür, dass sich die lokale Bevölkerung zur Wehr setzt. In der Bucht von Rio steht das Primat der Ökonomie vor den Gesundheits- und Umweltrechten der Bevölkerung zur Debatte.
Es diskutieren: Sandra Quintela (PACS, Brasilien), Christian Russau (FDCL), Katja Maurer (medico international). Moderation: Andreas Behn (Brasilien-Korrespondent der taz).

Dienstag, 05. März 2013, 19.00 Uhr

Ort: taz-Café, Rudi-Dutschke Str . 23, 10969 Berlin

Eintritt frei


Martes, 5 de Febrero 19:00 | Chile desde 2011 - El punto de quiebre de la hegemonía neoliberal|debate con Nelson Aramburu

Lugar: FDCL, Mehringhof, 5. piso, Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin | debate en español

Nelson Agustín Aramburu, varias veces prisionero político y ex director del CODEPU Puerto Montt, preside actualmente la Agrupación de ex PP de la V región y es dirigente de la Comisión Ética Contra la Tortura.
Su exposición abordará las nuevas realidades de los movimientos pro derechos humanos y sociales después de las grandes movilizaciones de 2011.
Los derechos humanos en los tiempos presentes: los atropellos, particularmente contra las comunidades mapuches, los implicados, las impunidades. Las vinculaciones del movimiento pro Derechos Humanos con el Movimiento Social.
Los nuevos movimientos sociales: los jóvenes actores, los sectores ausentes (¿aún?), las viejas estructuras anquilosadas y sin representatividad. Las nuevas luchas en Magallanes, Aysen y Freirina, o cuando pobres de derecha e izquierda pelean codo a codo. Asambleas, redes, coordinaciones y comisiones de trabajo, todas horizontales. Sus objetivos declarados: el lucro a la balanza.


So. 27. Jan., 18:30 | Awka Liwen - Rebelde Amanecer (Aufstand im Morgengrauen) | Film & Gespräch mit Osvaldo Bayer

Argentinien 2010; Regie: Osvaldo Bayer, Mariano Aiello, Kristina Hille; 77 Minuten, OmdtUT

Die Geschichte der Feldzüge gegen die indigene Bevölkerung Argentiniens: eine Geschichte der Enteignung von 30 Millionen Hektar fruchtbarsten Landes, der Entstehung nationaler Gründungsmythen und historischer, gesellschaftlicher Kontinuitäten bis heute. Um die "zivilisierte (weiße) Bevölkerung" in den ländlichen Räumen vor der "Barbarei" durch indigene Stämme zu schützen, wurden diese ermordet und ihrer Länder beraubt. Von den Feldzügen, die im Jahr 1879 mit der sogenannten "Eroberung der Wüste" ihren Höhepunkt erreichten, profitierte in erster Linie eine kleine, sehr reiche Minderheit. Und wann immer diese Land-Oligarchie ihre Interessen in Gefahr sah, wehrte sie sich mit allen Mitteln, sogar mit Hilfe von Militärdiktaturen.

Im Anschluß an den Film Gespräch mit Osvaldo Bayer (konsekutiv aus dem Spanischen gedolmetscht).

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Interessierten empfehlen wir Karten über das ACUD Kino zu reservieren: online (www.acud.de), telefonisch (030.44359498) oder per Email (kino_kasse@acud.de).

Eine Veranstaltung des Bildungswerks Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit ACUD Kino und Lateinamerika Nachrichten e.V.
Die Veranstaltung wird realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.