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Entwicklungspolitische Fachtagung in Berlin

Donnerstag, 18. November 2010:

Die neue Landnahme in Afrika, Asien und Lateinamerika

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* Das FDCL 2010: Veranstaltungen, Aktivitäten, Neues


Nächste Veranstaltungen // Aktuelles


Samstag, 11.09.2010, Tagesseminar (11-18h) in Berlin

Solidarische Ökonomie und kommunale Wirtschaft:
Lateinamerikas Alternativen zum Neoliberalismus?

 

Mit: Kerstin Sack, Jan Ullrich und Clarita Müller-Plantenberg

 

Im Rahmen der Wirtschaftskrise müssen selbst neoliberale Wirtschaftsdenker eine gestärkte Rolle des Staates hinnehmen. Daneben gibt es aber in der Region Lateinamerika auch diverse Initiativen, die dezentralisierte Modelle befürworten, in denen demokratische und partizipative Komponenten eine große Rolle spielen. Nach den Krisen der neoliberalen Modelle (nicht nur) in Lateinamerika, konnten solidarische Strukturen und kommunale Einrichtungen einen großen Beitrag leisten, um neue Formen der öffentlichen und kommunalen Wirtschaft zu entwickeln, die den gemeinschaftlichen und gesellschaftlichen Charakter über die reine Wachstums- und Gewinnlogik stellen.

Wir werden uns im Seminar mit Beispielen aus Cuba, Venezuela und Brasilien beschäftigen und Strukturen, Tendenzen und Prozesse des Aufbaus einer solidarischen Ökonomie analysieren und diskutieren: Wer sind die jeweiligen Akteure? In welchem politischen Kontext entwickelt sich eine solidarische Ökonomie? Was ist der nationale und internationale Rahmen (z.B. ALBA), in dem diese Prozesse stattfinden? Welche Erfahrungen wurden bisher damit gemacht? Was können wir vom Süden lernen?

 

Programm (PDF-Datei)

 

Zeit: 11. September 2010, 11 - 18 Uhr

Ort: Versammlungsraum im Mehringhof

Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin (U6 Mehringdamm)

 

Eine Veranstaltung des Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit dem Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile Lateinamerika FDCL e.V.

 

Diese Veranstaltung wird realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin. Teilnahme frei. Anmeldung unter: global@bildungswerk-boell.de

 


Dienstag, 28.9.2010 Veranstaltung in Berlin

Für eine Kultur des Friedens: Die Arbeit des Kinder- und Jugendzentrums /Chasqui/; El Alto, Bolivien
Bolivien befindet sich im Wandel. Auf politischer und sozialer Ebene wurde in den letzten 5 Jahren unter dem ersten indigenen Präsidenten des Landes, Evo Morales, der Weg für viele Änderungen bereitet.
Jorge Cruz Quispe, Mitarbeiter des Zentrums für Kommunikation und Kultur /Chasqui/ berichtet vor diesem Hintergrund von seiner Arbeit in El Alto.
Das Kinder- und Jugendzentrum /Chasqui/ wurde gegründet mit der Vision, Kinder und Jugendliche in ihren Rechten zu unterstützen und gegen Diskriminierung stark zu machen. Der Referent wird im Rahmen des Vortrages das EIRENE-Projekt "Friedenskultur" vorstellen, dessen Ziel die Schulung von Kindern und Jugendlichen in der gewaltfreien Konfliktbearbeitung ist.


Datum: 28.09.2010

Uhrzeit: 20.00 Uhr

Ort: FDCL Mehringhof, Gneisenaustraße 2a


Spanisch mit Konsekutivverdolmetschung
Eintritt frei
VeranstalterInnen: CAREA, BUKO-Berlin, FDCL in Zusammenarbeit mit EIRENE, Internationaler Christlicher Friedensdienst.


Mittwoch, 29. 09.2010, 20 h, Informationsveranstaltung

Militarisierung, Frauenmorde und Straflosigkeit zur aktuellen Situation der Menschenrechte in Mexiko

 

mit Veronica Corchado (Pacto por la Cultura, Ciudad Juárez) und Cristina Hargada (Menschenrechtszentrum Tlachinollan, Guerrero)

 

Kurz nach seinem Regierungsantritt 2006 erklärte Mexikos Präsident Felipe Calderon den „Krieg gegen den Drogenhandel“ und schickte hierzu das Militär auf die Straße. Das Ergebnis ist, neben einer umfassenden Militarisierung bedeutender Teile des öffentlichen Lebens, die allgemeine Zunahme von Gewalt – Beobachter_innen gehen von über 28.000 Toten im „Drogenkrieg“ aus. Die wenigsten hiervon dürften direkt mit dem Drogengeschäft zu tun haben. Die Militarisierung des Landes durch den mexikanischen Staat trifft dabei vor allem die Zivilbevölkerung und nicht zuletzt die sozialen Bewegungen im Land, die in den letzten Jahren immer wieder Ziel von staatlichen und parastaatlichen Angriffen waren.

 

 

Datum: 29. September 2010

Uhrzeit: 20:00 Uhr

Ort: Versammlungsraum im Mehringhof - Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin (U6 Mehringdamm)

 

In Zusammenarbeit mit:  Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V. und CAREA und pbi

 

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Donnerstag, 30. September 2010, Abendveranstaltung in Berlin

Vertrieben, vergiftet, verwüstet – Sojaanbau in Paraguay

Soziale und ökologische Folgen der Sojamonokultur:

Multimediale Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Fotos und akustischen Beiträgen. Ausgehend vom Sojaanbau und der aktuellen politischen Situation rücken Menschenrechtsverletzungen, der Landkonflikt und die Kämpfe der sozialen Bewegungen in den Fokus.

Zeit und Ort:

30.09.2010, 19:00 Uhr, Mehringhof (Veranstaltungsraum)

Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin, 2. Hof, Aufgang 3, 1. Stock (über dem Mehringhoftheater)

Referentinnen:

Steffi Holz, freie Journalistin und Ethnologin in Köln, recherchierte in Paraguay kürzlich drei Monate lang zum Thema, diverse Beiträge für Printmedien und Hörfunk
Regine Kretschmer, Ethnologin, lebt seit 10 Jahren in Paraguay und arbeitet eng mit Kleinbauernorganisationen zusammen, Expertin zum Thema Landreform

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Freitag, 29.10.2010, Abendveranstaltung in Berlin

Drogenpolitik in den Andenländern

Die Cocapflanze zwischen traditionellem Genussmitteldasein und ihrer Verarbeitung zur harten Kokaindroge. Die Regierungen der Andenländer gehen mit dem Cocaanbau unterschiedlich um. Kolumbien nimmt die Militärhilfe der USA in Anspruch, um den Cocaanbau zu reduzieren. Evo Morales in Bolivien stärkt in seinem Diskurs die kulturelle Tradition der Coca-Pflanze und fordert alternative Einkommensmöglichkeiten für Cocabauern. Peru setzt verstärkt auf repressive Strategien polizeilicher, militärischer und paramilitärischer Kräfte. Darüber hinaus reichen die Drogenpolitiken im Andenraum weit über die jeweilige nationale Politik hinaus und bringen die globalen KonsumentInnen der produzierten Drogen ins Spiel. [Mehr im PDF-Dokument;70kB]

 

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit: Karl-Dieter Hoffmann

 

Zeit: Freitag, 29. Oktober 2010, 19:00 Uhr. Ort: Versammlungsraum im Mehringhof. Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin (U6 Mehringdamm)

 

Eine Veranstaltung des Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit dem Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile Lateinamerika FDCL e.V. Diese Veranstaltung wird realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin. Teilnahme frei. Anmeldung unter: global@bildungswerk-boell.de

 


Das war bereits in 2010 ...


Dienstag, 31.8.2010, 19h, Veranstaltung in Berlin

La Selva peruana: Riqueza en peligro
Una charla con Dominika Szkatula

Ya puede contar de una historia de invasiones que ha visto: La Selva peruana, la parte más grande del Perú. Hoy en día alrededor de 75 por ciento del territorio selvático está cubierto por concesiones hidrocarburos. Y los años pasados han mostrado que el gobierno peruano sea apto para abrir la Selva para más inversiones - sin consultar a los habitantes. Por medio de dos huelgas masivas en 2008 y 2009 decenas de miles de indígenas de varios grupos y etnías han mostrado su resistencia a este tipo de desarrollo forzado desde Lima. La ultima huelga terminó el 5 de junio del año pasado en un masacre cerca de la ciudad amazónica de Bagua, inicialmente provocado por un ataque policial contra manifestantes pacíficos. ... Un año más tarde todavia faltan investigaciones serias para definir las personas juridicamente y politicamente responsables. Y hasta el día de hoy Perú sigue sin una ley de consulta para los grupos indígenas.


Para la charla del 31 de agosto le damos la bienvenida a Dominika Szkatula. Desde hace 25 años Dominika vive en la región de Loreto y trabaja como misionera laica en el Vicariato Apostolico San Jose de Amazonas. Allá Dominika dirigió la pastoral de juventud del vicariato, ahora coordina toda la pastoral del vicariato. También trabaja junto con el hermano Paul McAuley, presidente de la Red Ambiental de Loreto (RAL).


En su charla Dominika va a hablar sobre la situación de los pueblos indígenas en la Selva peruana amenazados por las compañias pertroleras y madereras, y por otro lado sobre la respuesta desde la pastoral indígena y del medio ambiente.

Debate en idioma español (sin traducción)

Forschungs- & Dokumentationszentrum Chile – Lateinamerika (en la teraza, si el tiempo permite, si no en el 5o piso), Gneisenaustr. 2 a, 10961 Berlin (Kreuzberg), U 6 & U 7 Mehringdamm

 

Organizado por: FDCL y Informationsstelle Peru e.V.

 

Recomendación >>> Zona Cruda (2009, 23 minutos, español, subtitulos en inglés): Video sobre contaminación petrolera y la vida de comunidades indigenas en la region de Loreto en las cuencas de los ríos Pastaza, Corrientes, Napo


Montag, 5.7.2010, Abendveranstaltung in Berlin

Chile: Die Rückkehr der Rechten an die Macht


Mit: Urs Müller Plantenberg und Isidoro Bustos V.

Ab 11. März dieses Jahres sind die konservativen Kräfte in Chile wieder an der Macht. Die die Diktatur Pinochets unterstützt haben, haben heute das Sagen im Regierungspalast La Moneda. Dies war vorauszusehen: Nach 20 Jahren war die Concertación por la Democracia, das Bündnis von Christ- und Sozialdemokraten aller Couleur ziemlich erschöpft.

Trotz einiger nicht zu unterschätzenden Fortschritte im Bereich Menschenrechte und im gewissen Maße im sozialen Bereich, hat sich die ideologische Herrschaft des Konsumismus unter dem Mitte-Links-Bündnis noch verstärkt. Dabei haben die Medien – in den Händen zweier konservativer Konzerne – eine entscheidende Rolle gespielt.

In dieser Veranstaltung möchten wir differenziert die Gründe analysieren, die zum Sturz der Mitte-Links-Regierung geführt haben. Dabei werden wir auch die Konsequenzen der Machtübernahme einer konservativen Koalition betrachten, in der die extremrechte Partei UDI die stärke Kraft ist. Dabei ist auch die aktuelle Krise innerhalb des politischen Spektrums, die nicht nur die Parteien der geschlagenen Mitte-Links-Koalition, sondern auch die regierenden rechten Parteien betrifft, Teil dieser Debatte.

Selbstverständlich muss die Bedeutung dieser Änderung im politischen Szenarium Chiles auch vor dem lateinamerikanischen Kontext betrachtet werden, in dem immer mehr Mitte-Links-Regierungen an der Macht sind.


Zeit: 5. Juli 2010, 19:00 Uhr  

Ort: Versammlungsraum im Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin (U6 Mehringdamm)

 

Eine Veranstaltung des Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit dem Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile Lateinamerika FDCL e.V. /// Diese Veranstaltung wird realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

Teilnahme frei. Anmeldung unter: global@bildungswerk-boell.de


Montag, 28.06.2010, 19.30 Uhr Abendveranstaltung

Bildung und Frauen in Guatemala

MIRIAM, ein Bildungsprojekt zur Frauenförderung, 1989 gegründet und tätig in Nikaragua, Guatemala, Östereich und der Schweiz, hat sich die ganzheitliche Entwicklung von Frauen mittels Aktivitäten im Bildungs-und Sozialbereich zum Ziel gesetzt. Direkte Unterstützung erfolgt u.a. durch diverse Stipendienprogramme für Frauen, in Guatemala sind ca 85 % der Stipendiatinnen indigener Herkunft.


Zu Gast ist Silvia Tecún León, Stipendienkoordinatorin von MIRIAM Guatemala. Silvia, Maya-Kíché und Diplomandin der Rechtswissenschaft, berichtet vom Bildungsprogramm des Projektes und analysiert den Zugang von indigenen Frauen zu höherer Bildung, Diskriminierung und Rassismus an der Universität und Gleichberechtigung in der Mayakosmovision.

MIRIAM Guatemala ist Teil der indigenen Frauenbewegung Tz`ununijá ,Silvia selbst hat am ersten Gipfel Indigener Frauen in Puno, Peru, teilgenommen und arbeitet gemeinsam mit Frauen aus Mexiko, Peru und Bolivien an Themen wie " Derecho a la Consulta, el Buen Vivir, Estado Plurinacional, Equidad de Género".Im Rahmen der Bildungsarbeit von MIRIAM gibt sie ihre Erfahrungen mit der interkontinentalen Diskussion der Indigenen Gipfel an die guatemaltekischen indigenen Student/Innen weiter und erarbeitet inputs für den nächsten Gipfel.

 

Vortrags-und Diskussionsveranstaltung mit Silvia Tecún León


Zeit: Montag, 28.06.2010, 19.30 Uhr

Ort: Versammlungsraum des FDCL, 3. Aufgang, 5. Stock, Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin (U6 Mehringdamm)


Die Veranstaltung wird gemeinsam durchgeführt vom Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika FDCL und dem Arbeitskreis Lateinamerika der Partei Die Linke. Sie wurde ermöglicht durch die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit.


Montag, 28.06.2010, 19H, Filmveranstaltung in Berlin

PERU // Cuando La Tierra Llora (Wenn die Erde weint)
Ein Film- und Gesprächsabend mit Marco Arana – Priester, Menschenrechtsaktivist und Aachener Friedenspreisträger 2010 – über den schwierigen Kampf gegen Bergbaukonzerne, Leben und Arbeiten unter den Augen von Spionen und seine politischen Ambitionen mit der Bewegung Tierra y Libertad im Hinblick auf die Regionalwahlen 2010 und die Präsidentschaftswahlen 2011.

 

Film (Trailer): Cuando la Tierra Llora // Peru 2009, R: Stephanie Boyd (Guarango/Quisca), 58 Minuten, Spanisches Original mit deutschen Untertiteln

 

Poster JPEG (900 kB) | PDF (2,7 MB)

 

// Montag, 28. Juni 2010, 19 Uhr

// ACUD Kino, Saal 1, Veteranenstraße 21, 10119 Berlin-Mitte

// Veranstaltet von: FDCL (Blog@realEYZ), Infostelle Peru, realEYZ


Sa, 26. Juni | Find den Sommer auf der Dachterasse ...

... mit Jungs und Mädels von FDCL, den Lateinamerika Nachrichten, Blue 21, FIAN und der Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V. (ASW). Anläßlich der achten Ausgabe der Linken Buchtage öffnen wir am 26. Juni die Dachterasse von 14-20 Uhr zum Kennen lernen, Quatschen, Trinken, Sonnenbrand holen, Essen oder einfach Abhängen. Sonne ist bestellt. Getränke und Essen sind in übersichtlicher Auswahl vorhanden. An zuviel guter Laune und Heiterkeit kann es nie mangeln - also immer noch mehr mitbringen.

 

Am 26. Juni daher einfach in den 2. Hinterhof des Mehringhofes kommen ... alles andere links und rechts liegen lassen :) ... und dann den Theateraufgang nehmen bis zum 4. Stock. Der behindertenunfreundliche Zugang zur Dachterasse läßt sich mit einem Telefonanruf unter 0174.88.99.386 umgehen. Das aktiviert zu der oben genannten Zeit den Fahrstuhldienst.

 

Zum Flyer (pdf)


Donnerstag, 24.06.2010, Abendveranstaltung in Berlin

Jugendliche und Jugendkulturen in Lateinamerika

Wenn von Jugendkulturen in Lateinamerika die Rede ist, werden meist sofort die mittelamerikanischen Jugendbanden, die Maras oder Pandillas, genannt, die genauso unmittelbar und vorschnell ausschließlich mit Bandenkriminalität assoziiert werden. Zum einen ist dieses Bild differenzierter zu sehen, zum anderen soll der Blick erweitert werden: Das Seminar möchte die Jugendlichen und Jugendkulturen Lateinamerikas unter die Lupe nehmen, wobei zwischen zwei Strömungen unterschieden werden muss: ein breiter Teil der Jugendlichen charakterisiert sich durch ein demonstratives Desinteresse an Politik im herkömmlichen Sinne, ein anderer Teil ist explizit engagiert in politischen Zusammenhängen. Dennoch sind die eigentlich „apolitisch“ orientierten Jugendlichen durchaus ein politischer Faktor: durch ihre gesellschaftlichen und sozialen Aktivitäten, globalisierte Interessen und die intensive Vernetzung mit Gleichgesinnten sowohl im eigenen Land als auch weltweit stellen sie ein gesellschaftliches Potential dar, das sich seiner politischen Auswirkungen oft selbst nicht bewusst ist.

Mit dem erfahrenen Jugendsoziologen Manfred Liebel wollen wir gesellschaftliche Realitäten, soziale Aktivitäten und politische Einflüsse der Jugendkulturen herausarbeiten.

 

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit: Manfred Liebel

 

Zeit: Donnerstag, 24. Juni 2010, 19:00 Uhr. Ort: Versammlungsraum im Mehringhof. Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin (U6 Mehringdamm)

 

Eine Veranstaltung des Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit dem Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile Lateinamerika FDCL e.V. Diese Veranstaltung wird realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin. Teilnahme frei. Anmeldung unter: global@bildungswerk-boell.de

 


Donnerstag, 27.5.2010, 20H, Veranstaltung in Berlin

MEXIKO

 

peace brigades international (pbi), Carea e.V. und das FDCL laden ein:

 

Menschenrechtslage politischer Gefangener und Sicherheit von MenschenrechtsverteidigerInnen

Im Rahmen der dritten Besuchsreise möchten Antonio und Alejandro Cerezo über die Menschenrechtslage politischer Gefangener und die Arbeit des  Komitee Cerezo auf dem Gebiet der Sicherheit und des Schutzes von MenschenrechtsverteidigerInnen berichten. Sie stellen den Kontext von Kriminalisierung sozialer Proteste sowie der Auswirkungen des Krieges der mexikanischen Regierung gegen den „Drogenhandel“ auf die Menschenrechte her.

 

Antonio Cerezo wird von seinen siebeneinhalb Jahren in Haft, davon sechseinhalb Jahre in einem Hochsicherheitsgefängnis, erzählen. Im Anschluß zeigen wir einen Film über das Komitee Cerezo.

 

Mit der Veranstaltung möchten wir informieren und um Unterstützung für das Komitee und die politischen Gefangenen in Mexiko werben, um damit den Aufbau solidarischer Netzwerke zu befördern.

 

Das Komitee Cerezo ist eine Nichtregierungsorganisation die sich seit 2001 für die Verteidigung der Menschenrechte von politischen Gefangenen einsetzt. Das Komitee kämpft gegen Straflosigkeit und für die Suche nach Wahrheit, Gerechtigkeit und Wiedergutmachung für die Opfer von Menschenrechtsverletzungen. Zu den Mitgliedern zählen Familienangehörige und FreundInnen der Opfer und Überlebenden politischer Unterdrückung, z.B. illegaler und ungerechter Haftstrafen in Hochsicherheitsgefängnissen. Dazu zählen Alejandro, Héctor und Antonio Cerezo sowie Pablo Alvarado und weitere Personen, die zum Ziel von Todesdrohungen, Verfolgungen und Erpressungen von Seiten der Polizei und des Militärs geworden sind.

 

Zeit: Donnerstag, 27. Mai 2010, 20:00 Uhr. Ort: Versammlungsraum, Im Mehringhof, 2. Hinterhof (Eingang Theater), Etage über dem Theater, Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin (U6 Mehringdamm)


Do., 20.05.2010, 20:30 H, Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kolumbien

Mit Risiken und Nebenwirkungen

Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kolumbien im Angesicht politischer Morde, Vertreibung und fortlaufender Armut

 

Do. 20. Mai 2010 – 20:30 Uhr Veranstaltungsraum im Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, 10962 Berlin. 2. Hof, Aufgang 3, 1. Stock (über dem Mehringhof-Theater)

 

Podiumsdiskussion mit:

 

Laura Rangel, RECALCA Kolumbien: Wirkungen und Nebenwirkungen des Freihandelsabkommen in Kolumbien – Von Gewinnern und Verlierern

Raul Arroyave, CUT Kolumbien: Resistente Erreger und wirksame Medizin – Transnationale Konzerne, Gewerkschaften und Arbeitsrechte in Kolumbien

Hans-Christian Ströbele, Bündnis 90 / Die Grünen (angefragt): Diagnose Verfahren und Ortung – Die Möglichkeiten deutscher Parlamentarier, auf den Ratifizierungsprozess Einfluss zu nehmen.

Heike Hänsel, Die LINKE: Placebos und Folgeerkrankungen – Wie der Freihandel in der politischen Landschaft Deutschland /EU diskutiert wird

David Hachfeld, Oxfam Deutschland: Moderation

 

Hintergrund:

Das bilaterale Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union (EU) und Kolumbien soll am 18.05.2010 nach dreijährigen Verhandlungen auf dem EU-Lateinamerika-Gipfeltreffen in Madrid unterzeichnet werden. Die EU, wie auch die Eliten Kolumbiens verbuchen dies als großen Erfolg, der dem südamerikanischen Land immense wirtschaftliche Vorteile und Entwicklungsmöglichkeiten verschaffen werde.

Diese Medizin wird auch wirken. Doch die tatsächlichen Gewinner werden die europäischen Großkonzerne und große lateinamerikanische Unternehmen des Exportsektors sein. Für die Bevölkerung hingegen wird es eine bittere Pille, denn die mit dem Abkommen einhergehende Liberalisierung und Privatisierung werden Vertreibung, Armut und den sozialen Ausschluss in Kolumbien weiter verschärfen.

In Kolumbien richtet sich ein breites Bündnis aus NGOs, Parteien und Gewerkschaften gegen das Freihandelsabkommen mit der EU. Im Vordergrund stehen dabei einerseits die permanenten Verletzungen der Menschenrechte durch die Regierung und andere im Bürgerkrieg beteiligte Gruppierungen. 2009 wurden 41 GewerkschafterInnen ermordet. MenschenrechtsaktivistInnen wurden und werden systematisch von Armee und Polizei verfolgt, verhaftet oder ermordet. Andererseits richtet sich die Kritik gegen multinationale Konzerne, die die natürlichen Ressourcen Kolumbiens rücksichtslos ausbeuten. Im Bergbau finden massive Arbeitsrechtsverletzungen statt. Konzerne greifen sich das Land, um bspw. Palmölplantagen anzulegen und vertreiben dafür die angestammte Bevölkerung.

Auch als der US-Kongress, das kanadische Parlament und die norwegische Regierung die Ratifizierung eines Freihandelsabkommens mit dem Verweis auf die katastrophalen Zustände in Kolumbien abgelehnt hatten, setzte die EU ihre Verhandlungen mit dem kolumbianischen Regime über ein Freihandelsabkommen fort. Eine Menschenrechtsklausel soll die Bedenken von NGOs und Gewerkschaften zerstreuen, wird aber an der tatsächlichen Wirkung des Vertrages kaum etwas ändern.

Mit unserer Veranstaltung wollen wir über das Freihandelsabkommen EU-Kolumbien informieren, um gemeinsam die Ratifizierung, sei es im Europäischen Parlament oder den einzelnen Parlamenten der Mitgliedstaaten, zu verhindern.

Eine Veranstaltung des FDCL e.V.

in Kooperation mit WEED, Oxfam Deutschland und Kolko e.V..


Mittwoch, 19.5.2010, 20H, Filmveranstaltung in Berlin

MEXIKO

Acteal, 10 Jahre Straflosigkeit, und wieviele noch?

Regie: José Alfredo Jiménez Pérez. 2007-2008, 45 min., digitales Video, Tsostil und Spanisch mit englischen Untertiteln.

Mit: José Alfredo Jiménez, Axel Köhler (Videoastas Indigenas, Chiapas)

 

Der Dokumentarfilm ist der Erinnerung an die 45 Menschen gewidmet, die meisten von ihnen Frauen und Kinder, die von paramilitärischen Kräften am 22. Dezember 1997 in Acteal, Chiapas, massakriert wurden. Anhand von Aussagen der Augenzeugen und Überlebenden und derer, die in den Ermittlungsprozess involviert sind und versuchen, eine faire gerichtliche Anhörung zu erwirken, untersucht der Film die Verantwortlichen für das Massaker, sowohl die Auftraggeber als auch die Täter des Verbrechens, die nie zur Rechenschaft gezogen wurden. Wir werden Zeugen der politischen Manipulationen der mexikanischen Regierung, der Strategien des "Krieges niederer Intensität" in Chiapas, und die Straflosigkeit, die das Abschließen mit diesem schmerzvollen Ereignis verhindert.

 

José Alfredo Jiménez, 34 Jahre alt, ist ein Tsotsil-sprachiger Bewohner der Ortschaft Chenalhó in Chiapas, wo er als Filmemacher und Sozialkommunikator für seine Organisation Sociedad Civil Las Abejas (Zivile Organisation Die Bienen) arbeitet. Er ist seit 2002 gelernter Journalist und fing 2005 an, Videos mit "Red de Comunicadores Boca de Polen" (Kommunikationsnetzwerk Blütenstaubmund) zu drehen. Er hat an einer Reihe von Video- und Filmfestivals teilgenommen, unter anderem dem Internationalen Film- und Videofestival Indigener in Oaxaca (Mexiko), dem Internationalen Filmfestival in Morelia (Mexiko), und dem XIV. Festival für Indigenen Film und Video des Smithonian National Museum Amerikanischer Indianer in New York.

 

Zeit: Mittwoch, 19. Mai 2010, 20:00 Uhr. Ort: FDCL-Etage, Im Mehringhof, 2. Hinterhof (Eingang Theater), 5. Stock, Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin (U6 Mehringdamm)


Alternativengipfel Enlazando Alternativas4 (EA4), Madrid, 14- 18 Mai 2010

Das Bi-regionale Netzwerk „Europa - Lateinamerika und Karibik“ lädt zum 4. Mal zum „Alternati­ven Gipfel“ ein, um ein bi-regionales politisches Netzwerk zu stärken. Der vierte Alternativen-Gipfel findet vom 14. bis 18. Mai 2010 in Madrid statt. Er soll dazu dienen neue solidarische Übereinstimmungen zwi­schen unseren Völkern und den entstehenden Widerstandsbewegungen zu stärken und einen politi­schen Raum für eine bi-regionale Mobilisierung zu schaffen: trotz der Kriminalisierung sozialer Be­wegungen.

[Vorläufiges Programm (deu)] [Programa detallado (esp)]

 

Zwei Veranstaltungen mit dem FDCL auf EA4 in Madrid, beide am Samstag, 15.05.2010

* 10–14 Uhr, B12: Die Landnahme in Lateinamerika bedroht die Biodiversität. Der Fall: Soja. (El acaparamiento de tierras en América Latina, amenaza para la biodiversidad. El caso de la soja.)

Mit: Transform Europe / Partido de la Izquierda Europea / FDCL (Alemania) / Ecologistas en Acción / Amigos de la Tierra Internacional


* 12–14 Uhr, S107b: Ständiges Tribunal / Gerichtliche und außergerichtliche Strategien gegen multinationale Unternehmen. (Estrategias no jurídicas y jurídicas de enfrentamiento a las empresas transnacionales)

Mit: Terra de Direitos (Brasil) / PACS (Brasil), KoBra (Alemania), FDCL (Alemania)


The Devil Operation | Der neue Dokumentarfilm von Guarango/Quisca | Trailer + Infos auf realEYZ

Pater Marco, ein einfacher Priester aus Cajamarca in Perus nördlichen Andenbergen, wird verfolgt. Eine private Detektivfirma filmt und fotografiert jeden seiner Schritte; ihre akribischen Berichte tragen den Codenamen “Operation Teufel” (The Devil Operation). +++ “2. Nov. 5:00 Uhr” – Die Überwachung der “Hölle” (Büro von Pater Marco Arana) beginnt. +++ “2. Nov. 7:00 Uhr” – “Der Teufel” (Pater Marco) kommt am Büro an. +++ “2. Nov. 7:10 Uhr” – Der Teufel gibt eine Messe. +++ Marcos Verbündete werden ermordet und gefoltert ... [Weiterlesen und zum Trailer auf dem realEYZ-FDCL-Blog]

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+++ Webseite zum Film (spanisch/englisch)

+++ Wir sehen was, was ihr (bestenfalls) nicht seht … (FDCL-Blog@realEYZ)

+++ The Devil Operation: Weltpremiere @ HotDocs Filmfestival, 30. April 2010

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+++ Über realEYZ: Ein 4minütiger Radiobeitrag von Bayern2


Mittwoch, 12.5.2010, 19H, Veranstaltung in Berlin

Stimmen aus dem Süden zum Assoziierungsabkommen EU – Zentralamerika

 

Mit: Lorena Zelaya, Aktivistin in der honduranischen Organisation Bloque Popular, die Widerstand gegen Freihandelsabkommen leistet // Carlos Aguilar, Koordinator des mittelamerikanischen Zweigs des lateinamerikanischen Widerstandsnetzwerks Grito de los Excluidos

 

Lange Zeit galt auch in vielen Teilen Lateinamerikas das neoliberale Modell als alternativlos: Exportorientierung, Privatisierungen öffentlicher Dienstleistungen, Sozialabbau. Seit etwa 10 Jahren jedoch wird auf dem ganzen Kontinent mit Alternativen experimentiert, und nicht nur auf Regierungsebene. Soziale Bewegungen beziehen sich z.B. auf die sog. Gemeingüter, die vielerorts in langer kultureller Tradition stehen und gegen den Zugriff der Interessen von Privatisierung und Profit verteidigt werden.


Unterdessen kämpft die Europäische Union (EU) um den Erhalt der Vorteile, die ihr das neoliberale Modell bietet. Aktuell versucht die EU, Zentralamerika sowie Peru und Kolumbien für Freihandelsabkommen zu gewinnen, die dieses Modell der Macht des Stärkeren, des Wachstums um jeden Preis, der Spaltung in Arm und Reich verfestigen sollen.


Die EU weiß, dass ihr Ruf als Wahrerin der Menschenrechte ihr größtes Kapital ist und verbirgt ihre Interessen hinter Formulierungen wie „Assoziierungsabkommen“, „Politischer Dialog“, „Entwicklungszusammenarbeit“.


Dass jedoch die Durchsetzung ihrer Weltmachtinteressen ihr zentrales Motiv ist, zeigt sich darin, dass sie dafür selbst mit Regierungen wie der von Porfirio Lobo in Honduras zusammenarbeitet, in dessen 2 Monaten Amtszeit über 20 politische Morde an Angehörigen der Demokratiebewegung begangen wurden. [Mehr auf der Kampagnenseite des Ökumenischen Büro e.V. München]

 

Lorena Zelaya und Carlos Aguilar werden ihre Analysen zum sogenannten Assoziierungsabkommen vorstellen und erläutern, warum und wie die sozialen Bewegungen Zentralamerikas dagegen vorgehen.


Sie rufen die europäische Bevölkerung dazu auf, sich diesem Projekt entgegen zu stellen. Nach der drohenden Unterzeichnung im Mai 2010 stünde die Ratifizierung des Abkommens im Europäischen Parlament an.

 

Zeit: Mittwoch, 12. Mai 2010, 19:00 Uhr. Ort: Versammlungsraum, Im Mehringhof, 2. Hinterhof (Eingang Theater), Etage über dem Theater, Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin (U6 Mehringdamm)


Mittwoch, 12.5.2010, 11H, Pressegespräch in Berlin

Das Assoziierungsabkommen EU – Zentralamerika

Mit: Lorena Zelaya, Aktivistin in der honduranischen Organisation Bloque Popular, die Widerstand gegen Freihandelsabkommen leistet. Seit dem Putsch in Honduras ist sie führendes Mitglied der Bewegung gegen den Putsch und für eine neue Verfassung in Honduras. // Carlos Aguilar, Koordinator des mittelamerikanischen Zweigs des lateinamerikanischen Widerstandsnetzwerks Grito de los Excluidos

 

Hintergrundinfos: Kampagnenseite des Ökumenischen Büro e.V. München

 

Zeit: Mittwoch, 12. Mai 2010, 11:00 Uhr. Ort: FDCL-Etage, Im Mehringhof, 2. Hinterhof (Eingang Theater), 5. Stock, Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin (U6 Mehringdamm)


Dienstag, 27.4.2010, 19.30H, Veranstaltung in Berlin

Arbeitsrechte in der IT-Industrie in Zeiten der Krise – Das Beispiel Mexiko

Computer, Handy & Co. gibt es nahezu in jedem Haushalt. Rube und Mery, zwei Mexikanerinnen, die in der dortigen IT-Industrie arbeiten, zeigen die Probleme auf, die durch den schnelllebigen Konsum von Computer, Handy & Co. entstehen: ArbeiterInnen in den Produktionsstätten zahlen den Wechsel zum neusten High-Tech-Trend mit Kurzzeitvertägen von einem Monat und Hungerlöhnen. Rube arbeitet seit 6 Jahren beim Centro de Reflexión y Acción Laborales (CEREAL) in Guadalajara (Mexiko) und wird die Ergebnisse einer Studie über die Auswirkungen der globalen Finanzkrise auf den IT-Sektor vorstellen. Mery arbeitet in der Fabrik Jabil, die Blackberrys herstellt. Sie wird über den Alltag in den IT-Fabriken berichten. +++ Außerdem: Infos von ExpertInnen über das Thema Nachhaltiger Konsum im IT-Bereich. Es gibt Tipps zum eigenen Konsumverhalten und aktuelle Aktionen werden vorgestellt. +++ Die Veranstaltung findet im Rahmen einer Rundreise statt, die die CIR (http://www.ci-romero.de) vom 26. April bis zum 5. Mai in Deutschland über das Projekt Ishopfair www.Ishopfair.net realisiert. +++ Ort: newthinking-store.de (NTS), Tucholskystrasse 48, 10117 Berlin +++ Zeit: Dienstag, 27.4.2010, 19.30 Uhr +++ Veranstalter: CIR, weed, Germanwatch, NTS, realEYZ, FDCL +++ >>> Text mit Foto +++ >>> Flyer herunterladen (pdf, 700 kB)


Samstag, 24.4.2010, 12-14H, Soliaktion in Berlin

KOLUMBIEN: Solidaritätsaktion für Menschen- & Gewerkschaftsrechte

Jedes Jahr werden Tausende Menschen in Kolumbien ermordet, allein weil sie sich für ihre sozialen und politischen Rechte engagieren. +++ Besonders im Fadenkreuz von Armee und Paramilitärs stehen aktive GewerkschafterInnen. Auch 2009 mussten die Gewerkschaften 41 KollegInnen zu Grabe tragen. +++ Doch die Überlebenden geben nicht auf und sind ein Beispiel für Mut und die Kraft ihrer Überzeugungen. Mit ihnen wollen wir uns solidarisieren und deutlich machen, dass ihr Engagement wahrgenommen, die Missachtung der Menschenund Gewerkschaftsrechte hingegen scharf verurteilt wird.

 

Protestaktion mit Redebeiträgen auf Deutsch und auf Spanisch zu:

Bedrohte VerteidigerInnen von Menschenrechten - kolko e.V. // Gewerkschaftliche Arbeit unter ständiger Todesdrohung - Arbeitskreis Internationalismus der IG Metall Berlin // Fallstudien bedrohter und ermordeter Gewerkschafter - Amnesty International Berlin- Brandenburg // Konzerninteressen und Menschenrechte - Kolumbienkampagne // EU-Freihandelsabkommen mit Kolumbien - Oxfam

 

Zusammenschluss von: Arbeitskreis Internationalismus der IG Metall Berlin, FDCL, kanalB, kolko e.V., Kolumbienkampagne, Kommunität Grimnitz, Oxfam, Polo Democratico Alternativo, ver.di Bezirk Berlin und Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung – WEED e. V.

 

Wo + Wann: 24. April 2010 – 12:00-14:00h // Berlin, Wittenbergplatz
(am Brunnen auf der Seite des KaDeWe) // PDF-Datei (600 kB) zum Herunterladen


20.4.2010 | Nun doch: Auktion abgeschlossen für Belo Monte Staudamm- und Wasserkraftwerksprojekt

Nach juristischem Hickhack in den letzten Tagen vor verschiedenen brasilianischen Gerichten scheint die Ausschreibung für die Bauleistungen des Belo Monte Staudamms am 20. April nun doch zu beginnen. Belo Monte am Xingu Fluß im brasilianischen Amazonasgebiet wäre nach den Planungen gegenwärtig das weltweit drittgrößte Staudamm- und Wassserkraftprojekt. Bedroht sind die Lebensgrundlagen zahlreicher indigener Völker.

--- 19.4.2010: Der Richter in Altamira stoppte auf der Grundlage einer zweiten Klage den Beginn der Ausschreibung erneut (mehr auf der Plattform Belo Monte).

--- 20.4.2010International Rivers schreiben, die Auktion findet statt, nachdem auch die (zweite) Verfügung von gestern aufgehoben wurde. Massive Proteste in Brasilien. Belo Monte Auction Goes Forward after 
Court Overrules Second Injunction --- >>> International Rivers mit einer globalen Aktion. --- Folha notiert, die Auktion (es gab nur zwei Bieterkonsortien, eines mit sechs, das andere mit neun Unternehmen) ist vorüber und dauerte nicht einmal 10 Minuten (Gewinner der Auktion: das Konsortium unter der Führung der staatlichen Companhia Hidroelétrica do São Francisco). Erst während die Auktion lief, erließ Bundesrichter Antonio Carlos Almeida Campelo in Altamira eine weitere gerichtliche Verfügung gegen Belo Monte im Zuge einer dritten anhängigen Klage.

„Dieser Kampf endet nicht mit der Durchführung des Bietprozesses, denn wir richten unsere Termine nach dem Widerstand und nicht nach dem Bietverfahren“,  so Dion Monteiro vom Städtischen Komitee Lebendiger Xingu für immer. (aus: Belo Monte: Movimentos afirmam que luta não se encerra com o leilão (Adital))

Die Bewegungen mobilisieren weiter und setzen nach wie vor auf nationale und internationale UnterstützerInnen.

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Brief von 140 Organisationen an Brasiliens Präsident Luis Ignácio Lula da Silva von Anfang März nach Erteilung der Umweltlizenz für das Projekt: Englisch | Portugiesisch

 

Artikel Beton und Fluten - Umweltbehörde IBAMA gibt grünes Licht für Megastaudamm am Amazonas (Lateinamerika Nachrichten, März 2010)

 

Analyse des Projektes von AmazonWatch (englisch)

 

Internationale Kampagne: International Rivers (englisch)


Jueves, 15.04.2010, 19 horas, Evento en Berlin

Presentación del libro y discusión con el autor

“Latinoamérica - La mentalidad colonial y otros ensayos” de Dr. Julio Roldán

   “El descubrimiento, la conquista y la colonización europea son los tres hechos que dan origen y moldean históricamente al denominado Nuevo Mundo. Estos acontecimientos tienen sus consecuencias mayores en El mestizaje, en todos los niveles. ¿Ha generado América Latina, en su proceso histórico, características esenciales en su ser que lo diferencian del ser en general?

   Julio Roldán nació en la ciudad de Tayabamba-Perú y vive desde el año 1993 en Hamburgo-Alemania en condición de asilado político.

   Nos encontramos para charlar y discutir con el autor Julio Roldán el jueves, 15.04.10 a las 19h (7pm) en el Mehringhof (Gneisenaustr. 2a,10961 Berlin, Subida - Aufgang - 3, segundo piso a la izquierda - Versammlungsraum). Si quieren traen algo para beber y comer. Les esperamos!

   Radio Colibrí - el programa que te hace vibrar cada jueves a las 19h (7pm) en www.multicult2.0.de!

Les invitan Radio Colibrí y


Montag, 12.04.2010, 20 Uhr, Veranstaltung in Berlin

Alternativen verknüpfen!

Lateinamerika im Visier der neoliberalen Freihandelsagenda der EU - Widerstand und Alternativen

Mit unserer Veranstaltung wollen wir auf die möglichen Formen von Widerstand eingehen und Strategien debattieren, um die beim 4. Alternativen Gipfel – Enlazando Alternativas in Madrid stattfindenden Aktionen zu unterstützen, hier in Deutschland gegen das Freihandelsabkommen EU-Kolumbien zu mobilisieren und die noch nötige Ratifizierung im Europa Parlament zu verhindern.

Podiumsveranstaltung am Mo. 12.4.2010 um 20:00 Uhr im Mehringhof Versammlungsraum, Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin, Aufgang III, 1. Stock über dem Theater

Auf dem Podium

Tom Kucharz: Spanien, Koordinator von Enlazando Alternativas und Mitarbeiter bei Ecologistas en Accion.
Heike Hänsel: Mitglied des Bundestags, Fraktion Die Linke
Alirio Uribe: Kolumbien, Rechtsanwalt und Menschenrechtsaktivist

Das FDCL e.V. in Kooperation mit der Fraktion Die Linke

 

[mehr]

 

 


Samstag, 27.03.2010, Tagesseminar in Berlin

Droht Amazonien die unbegrenzte Erschließung?

– Ein Wirtschaftsraum für den globalen Konsum

Tagesseminar am 27. März 2010, 11 - 18 Uhr im Versammlungsraum im Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin (U6 Mehringdamm) # Eine Veranstaltung des Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit dem Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile Lateinamerika FDCL e.V. [mehr]


Mittwoch, 24.03.2010, Abendveranstaltung in Berlin

Argentinien # Film & Erinnerungsarbeit / Cine Memoria # "Victoria"

Wir wollen erinnern an den Militärputsch vom 24. März 1976 und die Zeit der Diktatur in Argentinien. Wir möchten dies mit dem Film Victoria (ARG 2008, 85', Spanisch mit englischen Untertiteln) tun, anhand einer individuellen Geschichte, die jedoch stellvertretend für viele Schicksale der damaligen Zeit steht. +++ Analías bisheriges Leben zerbricht mit Ende zwanzig, als ihr "Vater" einen Selbstmordversuch unternimmt. Der Grund: Er wird von spanischen Richtern mit weiteren ehemaligen Folterern der Mechanikerschule der Marine (ESMA) mit internationalem Haftbefehl gesucht. Analía erfährt schmerzhaft und langsam, dass ihr richtiger Name Victoria ist. Den erhielt sie noch von ihrer Mutter, die sie 1977 in der ESMA gebar. Victoria wurde dann ihrer Mutter entrissen, die wenig später bei einem der Todesflüge über dem Rio de la Plata ermordet wurde. Auch Victorias Vater liessen die Militärs in der Diktaturzeit verschwinden. Der Film von Adrián Jaime begleitet Victoria Donda Perez - heute die jüngste Abgeordnete im argentinischen Parlament - bei der Entdeckung der Familien ihrer leiblichen Eltern und ihrer wahren Identität. +++ Mit Gesprächspartnern & Diskussion nach dem Film (mehr Infos demnächst) +++ Zeit und Ort: Mittwoch, 24.3.10, 19h // ACUD Kino, Veteranenstraße 21, 10119 Berlin-Mitte, Tel. 030/44359498, http://www.acud.de


Dienstag, 23.03.2010, Abendveranstaltung in Berlin

Der Belo Monte Staudamm: Widerstand, Akteure und aktueller Stand

Rosalvo Salgueiro, der Koordinator der brasilianischen Sektion des „Dienst für Frieden und Gerechtigkeit“ (SERPAJ), von dem Bau des Belo Monte Staudammes am Rio Xingu berichten. Im Mittelpunkt des Vortrages von Rosalvo Salgueiro stehen der nationale und lokale Widerstand, die Betroffenen und Mitstreiter, die Erfolge und Misserfolge und der aktuelle Stand des Projektes. # Eine Kooperationsveranstaltung von Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile und Lateinamerika (FDCL), Food First Informations- und Aktions-Netzwerk (FIAN), Rettet den Regenwald. # Ort + Zeit: Versammlungsraum im MehringHof, Gneisenaustr. 2A, 10961 Berlin (U6 Mehringdamm) am Dienstag 23. März 2010, 19:00 Uhr. [Mehr im Ankündigungstext, PDF-Datei, 70kB]


Montag, 01.03.2010, Abendveranstaltung in Berlin

Nach dem Putsch - die Menschenrechtslage in Honduras
Bertha Oliva und Jesús Garza berichten über die aktuellen Entwicklungen in Honduras. Maja Liebig stellt die Ergebnisse der Recherchen von Amnesty International zu Honduras vor. Veranstaltungsort: Haus der Demokratie und Menschenrechte, Robert-Havemann-Saal, Greifswalder Str. 4, Berlin, Beginn: 19 Uhr [mehr].


FDCL Filmpartner bei Berliner Filmplattform realEYZ

... dort begleiten wir die Guarango-Filme Choropampa - Der Preis des Goldes (2003) sowie Tambogrande - Mangos, Murder, Mining (2007) mit einem Blog. [mehr]


Neue Publikation des FDCL

Landnahme im Treibhaus
Land und Wald auf den Kohlenstoffmärkten
von Thomas Fritz | FDCL Berlin, 2009

Herausgegeben von: Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika – FDCL e.V.
ISBN-13: 978-3-923020-48-5


Neue Publikation des FDCL

Die neue Landnahme. Amazonien im Visier des Agrobusiness

 

Von Thilo F. Papacek, FDCL Verlag, Berlin 2009

 

Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika. ISBN-13: 978-3-923020-47-8 [mehr].


Freitag, 05.02.2010 Abendveranstaltung in Berlin

Die zweite Befreiung Lateinamerikas?
Informations- und Diksussionsveranstaltung mit: Harald Neuber.
Zeit: Freitag, 5. Februar 2010, 19:00 Uhr. Ort: Versammlungsraum im Mehringhof. Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin (U6 Mehringdamm) [mehr].


Januar 2010: Presseschau und Pressemitteilung „ThyssenKrupp beutet das Erz aus, den Fischern bleibt die Schlacke“ - Erfolgreiche Hauptversammlung für Luis Carlos Oliveira und Kritische Aktionäre

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Die Pressemitteilung von PACS, KoBra, Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre und FDCL vom 22.Januar 2010 als PDF-Datei zum Öffnen/Herunterladen.

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Auf Einladung der Bundestagsfraktion Die Linke war es dem brasilianischen Fischer Luis Carlos Oliveira möglich, im Januar 2010 nach Deutschland zu kommen, um über den Protest der Fischer gegen das Stahlwerk von ThyssenKrupp an der Bucht von Sepetiba zu berichten.

Weitere Informationen z.B. zur Hauptversammlung der Aktionärinnen und Aktionäre der ThyssenKrupp AG finden sich auch auf der Seite des Dachverbands der  Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre.

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Für Interviews:

Luis Carlos Oliveira, Vertreter der Fischervereinigung APESCARI, Region Canto dos Rios // Karina Kato, Mitarbeiterin des Instituts Políticas Alternativas para o Cone Sul (PACS), Rio de Janeiro (beide erreichbar über Christian Russau) // Christian Russau, Vorstandsmitglied des bundesweiten Netzwerks der Brasilien-Solidarität, Kooperation Brasilien (KoBra) aus Freiburg, Tel. 0171 - 209 55 85 und chrussau(at)googlemail.com // Markus Dufner, Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre, Tel. 0221/5995647, Mobil-Tel. 0173 – 713 5237, Email: dachverband@kritischeaktionaere.de

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Ein paar Medienreaktionen zum Protest der Fischer auf der Hauptversammlung von ThyssenKrupp:

 

"Nachhaltige Investments. Kritische Aktionäre prangern Geschäftspraktiken an" (Handelsblatt Business Briefing, 19.02.2010, Nr. 2) +++ Thyssens Versprechen - und die Realität (labournet, 19.02.2010) +++ "Lula - auch nur ein Genosse der Bosse?" ThyssenKrupp baut in Brasilien seit 2006 für Milliarden Euro ein riesiges Stahlwerk, das nach Kritikern die Lebensgrundlage von Fischern und die Umwelt bedroht (telepolis, 16.02.2010) +++ "Die Fischer gegen das Stahlwerk von ThyssenKrupp" (Bundestagsfraktion Die Linke 10.02.2010 – PDF) +++ "ThyssenKrupp: Nerven wie Drahtseile gefragt" (Finanzen.net, 07.02.2010) +++ "Handschlag verweigert. ThyssenKrupp weist alle Vorwürfe zurück – Fischerprotest gegen Stahlwerk hält an" (Lateinamerika Nachrichten, Februar 2010) +++ "Pescatori vs Thyssen Krupp" (Osservatorio Brasile, 01.02.2010) +++ "Weiter Kritik aus Brasilien an ThyssenKrupp". Deutscher Stahlkonzern weist Vorwürfe zurück. Entwicklungsausschuss des Bundestags schaltet sich ein (amerika21, 30.01.2010) +++ "Entwicklung - Aber für wen? Fischer im Kampf gegen ein ThyssenKrupp-Stahlwerk" (Radio onda, 30.01.2010, audiofile) +++ »Ich wurde aus Luxuswagen mit einer Waffe bedroht«. ThyssenKrupp baut in Brasilien ein Stahlwerk und vergiftet dabei die Umwelt. Ein Gespräch mit Luis Carlos Oliveira (junge welt 29.01.2010) +++ "Das Stahlwerk zerstört unsere Lebensgrundlage". ThyssenKrupp baut eine neue Fabrik in Brasilien. Die Fischer der Region sind dagegen (taz 28.01.2010, auch in Druckausgabe ND 28.01.2010) +++ EU und Lateinamerika: Schutz vor Willkür statt Profit. Von Barbara Lochbihler (news.de 26.01.2010) +++ "Ärger um teure Stahlwerke" (NRZ 22.01.2010, nur Druckausgabe) +++ "Versammlungszirkus". Kommentar von Werner Sturbeck (FAZ vom 22.01.2010, nur Printausgabe)  +++ Ein Fischer kämpft gegen Thyssen-Krupp (Südamerika Blog 23.01.2010) +++ Globalisierter Protest Zwischen den Zahlen (Süddeutsche Zeitung, 22.1.10) +++ Probleme für Stahlmulti (jW, 22.1.10) +++ "Dieser Fischer protestiert gegen Thyssen-Krupp" (BILD NRW 22.01.2010, nur Print) +++ "Aus der Substanz" (Süddeutsche Zeitung 22.01.2010, nur Druckausgabe) +++  Der Streit um die Dividende. Gewerkschaft lehnt auf ThyssenKrupp-Hauptversammlung Auszahlung ab / Kritik an Kraftwerksbau (Leipziger Volkszeitung, Printausgabe 22.01.2010) +++ "ThyssenKrupp und die Fischer von Sepetiba" (Bonner Generalanzeiger, Printausgabe 21.01.2010) +++ ThyssenKrupp: Hauptversammlung bei ThyssenKrupp (2'-Video, ARD Mediathek, Börse im Ersten, 21.1.10, online bis 28.1.10) +++ "ThyssenKrupp bedroht Menschenleben in Brasilien (Pressemitteilung Die Linke, Niema Movassat MdB, 21.01.2010)  +++ ThyssenKrupp unter Druck: Neue Werke fressen Gewinn (n-tv, 21.01.2010) +++ Probleme bei Thyssen-Krupp (2'45''-Audio, WDR Mediathek, 21.1.10)  +++ "Neue ThyssenKrupp-Werke deutlich teurer" (Stern, 21.01.2010) +++ Aktionäre billigen Vorstandsvergütungen (Frankfurter Rundschau Online, 21.1.10) +++ Hauptversammlung: Thyssen-Krupp verärgert Aktionäre (Der Westen, 21.01.2010) +++ Zum Wohl der Aktionäre – ThyssenKrupp bedroht Menschenleben in Brasilien (Saarländische Online-Zeitung, ‎21.01.2010‎) +++ Fischer gegen ThyssenKrupp (ND 21.1.10) +++ Neue ThyssenKrupp-Werke klar teurer als geplant (ZEIT online mit dpa, 21.1.10) +++ ThyssenKrupp-Aktionäre fürchten Dividende (Financial Times Deutschland, 21.1.10) +++ Millionen für die Mangrovensümpfe (Handelsblatt 21.1.10) +++ Brasilianische Fischer wollen gegen ThyssenKrupp-Werk protestieren (Spiegel Online mit dpa, 21.1.10) +++ Kritik an ThyssenKrupp Stahlwerk in Brasilien (Deutsche Welle, 21.1.10) +++ Protest gegen geplantes Stahlwerk von ThyssenKrupp in Brasilien (inforadio, Audiofile, 20.1.10, online bis 28.Januar) +++ Pescadores brasileiros protestam na Alemanha (O Globo – Blogue No Portal de Brandemburgo, 20.01.2010) +++ Brasilianische Fischer wollen gegen ThyssenKrupp-Werk protestieren (N24, 20.01.2010) +++ ROUNDUP: Brasilianische Fischer wollen gegen ThyssenKrupp-Werk protestieren. BONN (dpa-AFX, 20.01.2010) +++ Stahl: Fischer wollen gegen ThyssenKrupp-Werk protestieren. Brasilianische Fischer wollen am Donnerstag bei der ThyssenKrupp-Hauptversammlung in Bochum gegen ein fast fertiggestelltes Werk des größten deutschen Stahlproduzenten in ihrer Heimat protestieren. (Focus, 20.01.2010) +++ Fischer wollen gegen ThyssenKrupp-Werk protestieren (20.1.10, ZEIT online mit dpa) +++ Metaller und Fischer (Süddeutsche Zeitung, 20.01.2010) +++ "Fischer protestiert gegen Stahlwerk von ThyssenKrupp in Brasilien" (AFP 20.01.2010 bei yahoonews)  +++ Fischer gegen ThyssenKrupp. Vertreter von Fischereiverbänden aus Brasilien kommen zu Aktionärsversammlung. Vorwürfe wegen Bau eines Werks (amerika21, 09.01.2010)

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"Denúncias contra TKCSA ganham visibilidade na Alemanha" (Fazendo Média 23.01.2010, auch übernommen von Brasil de Fato) +++ Pollution: des pêcheurs brésiliens s'opposent au géant allemand ThyssenKrupp (AFP) +++ Alemanha: Pescador brasileiro em guerra contra gigante alemão da siderurgia (Correio de Minho) +++ PARTERRE / TyssenKrupp nella rete del pescatore di Rio (Il Sole) +++ Pescadores brasileños protestan en Asamblea General de ThyssenKrupp (Prensa Latina) +++ ThyssenKrupp é alvo de críticas de pescadores brasileiros (Deutsche Welle) +++

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Der Kampf des Fischers (Portrait über Luis Carlos Oliveira, Süddeutsche Zeitung, Printausgabe vom 20. Januar 2010) - PDF-Datei (365 KB) Öffnen/Download HIER

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Das Stahlwerk und die Fischer. Brasilianisches Menschenrechtssekretariat geht davon aus, dass der Werkschutz von ThyssenKrupp in Brasilien aus Milizionären besteht, in: Lateinamerika Nachrichten, Januar 2010

 


Freitag, 22.01.2010 Abendveranstaltung in Berlin

Brasilien: Das Thyssen-Krupp Stahlwerk und die Fischer
Informations- und Diskussionsveranstaltung der Fraktion DIE LINKE mit Niema Movassat und Heike Hänsel, beide MdB DIE LINKE, sowie Mitglieder im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Luis Carlos da Silva Oliveira, Brasilien, und Karina Kato, Brasilien, unter Mitwirkung von Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V. (FDCL Berlin), Kooperation Brasilien (KoBra), Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V. (ASW), Rosa-Luxemburg-Stiftung, FoodFirst Informations- und Aktions-Netzwerk Berlin (FIAN Berlin), Rettet den Regenwald e.V., Nachrichtenpool Lateinamerika NPLA
Ort: Versammlungsraum im MehringHof, Gneisenaustr. 2A, 10961 Berlin Zeit: Freitag, 22. Januar 2010, 19:00 Uhr [mehr].


21. Januar 2010: Brasilianische Fischer protestieren bei Hauptversammlung gegen Stahlwerk von ThyssenKrupp

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Pressemitteilung vom 20. Januar 2010. PDF-Datei HIER öffnen/herunterladen.

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Januar 2010 Gegenantrag zur 11. ordentlichen Hauptversammlung der ThyssenKrupp AG am 21. Januar 2010 in Bochum

Der Gegenantrag des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre steht ab sofort auf der Internetseite der ThyssenKrupp AG zum Download bereit:
www.thyssenkrupp.com/de/investor/hauptversammlung.html
Weitere Hintergundinformationen zum Fall des brasilianischen Stahlwerks CSA von ThyssenKrupp und den Protesten der Fischer finden sich auf unserer Kampagnenseite zu dem Fall.


Mittwoch, 20.01.2010 Abendveranstaltung in Duisburg

ThyssenKrupp in Brasilien: Das Stahlwerk und der Protest der Fischer
Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Luis Carlos O. (Fischer von der Bucht von Sepetiba), Karina Kato vom Institut PACS - Políticas Alternativas para o Cone Sul (Rio de Janeiro) und Hermann Dierkes (Partei DIE LINKE in Duisburg).
Moderation: Marcos da Costa Melo (FUgE Hamm / Vorstandsmitglied der Kooperation Brasilien - KoBra). Zeit: Mittwoch, 20.Januar 2010, 19:00 Uhr. Ort: Internationales Zentrum, Niederstr. 5 / Flachsmarkt 15, Duisburg-Mitte.
Eintritt frei! Sprache: Englisch / Portugiesisch / Deutsch mit Konsekutivverdolmetschung [mehr].


Mittwoch, 20.01.2010 Pressekonferenz in Bonn, 11 Uhr

Brasilianische Fischer protestieren gegen ThyssenKrupp-Stahlwerk
Einladung zur Pressekonferenz am 20. Januar 2010, 11 Uhr, Ort: Internationales Frauenzentrum, Quantiusstr. 8, 53115 Bonn (Nähe Hauptbahnhof). Pressekonferenz des Instituto Políticas Alternativas para o Cone Sul (PACS), der Kooperation Brasilien (KoBra), des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre und des Forschungs- und Dokumentationszentrums Chile-Lateinamerika FDCL. [mehr]


Dienstag, 19.01.2010 Veranstaltung in Berlin

Das brasilianische Wasserkraftwerk Belo Monte: ein “umweltfreundliches” Projekt?
Vortrag von Marcelo Salazar vom brasilianischen Umweltinstitut Instituto Socioambiental (ISA) sowie Filmausschnitte
Wann: Dienstag, den 19.01.2010 um 19.00 Uhr. Wo: Versammlungsraum, Im Mehringhof, Aufgang 3, 1.Stock, Gneisenaustraße 2a, 10961 Berlin-Kreuzberg.Veranstalter: Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V. (ASW), Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile und Lateinamerika (FDCL), Food First Informations- und Aktions-Netzwerk (FIAN), GegenStrömung, Institut für Ökologie und Aktions-Ethnologie e.V. (INFOE), Kooperation Brasilien (KoBra), Rettet den Regenwald, Rosa-Luxemburg-Stiftung, urgewald [mehr].


Neu in LN 427: Das Stahlwerk und die Fischer

Das Stahlwerk und die Fischer
Brasilianisches Menschenrechtssekretariat geht davon aus, dass der Werkschutz von ThyssenKrupp in Brasilien aus Milizionären besteht
Seit nunmehr zwei Jahren protestieren lokale Fischer, Bürgerinitiativen und Menschenrechtsgruppen aus Rio gegen das Stahlwerk, das ThyssenKrupp an der Bucht von Sepetiba baut, circa 70 Kilometer westlich des Stadtzentrums von Rio de Janeiro. Die Region ist bekannt als Gebiet, in dem Milizen agieren. Vorwürfen der Fischer zufolge setzt sich der Werkschutz des Stahlkomplexes aus Milizionären zusammen. Den Lateinamerika Nachrichten liegt nun ein Dokument der brasilianischen Bundesregierung vor, das diesen Verdacht bekräftigt.
Lesen Sie den kompletten Artikel in der aktuellen Ausgabe der Lateinamerika Nachrichten
Text: // Ana Malavazi und Christian Russau
Lateinamerika Nachrichten LN. Ausgabe: Nummer 427 - Januar 2010


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Euer FDCL.