Do., 21.05.2026
EU - Mexiko, Handelsabkommen
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72 Organisationen fordern STOPP des EU-Mexiko Abkommens

Heute, einen Tag vor der offiziellen Unterzeichnung des Handels- und Globalabkommens zwischen der EU und Mexiko, fordern 72 Organisationen, Bewegungen und Netzwerke aus Europa und Lateinamerika die politischen Entscheidungsträger*innen auf, dieses ungerechte und schädliche Abkommen zu STOPPEN. Zur vollständige Erklärung und alle Unterzeichnenden (auf Spanisch, Französisch, Deutsch und Englisch) HIER! +70 Organisationen aus Lateinamerika und … weiterlesen

Sa., 09.05.2026
Klima/Biodiversität, Menschenrechte
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Brasiliens Indigenendachverband APIB publiziert eine öffentliche Stellungnahme zur Unterstützung für die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR)

Während in der EU eine offenkundig sehr aggressive Kampagne aus Kreisen der Wirtschaftslobby es zunehmend schafft, weite Teile der Politik in den EU-Mitgliedsstaaten als auch in der EU-Kommission und im Europäischen Parlament zunächst für eine Verschiebung, dann für eine Schwächung und Aushöhlung der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) zu gewinnen, positioniert sich Brasiliens Indigenendachverband deutlich für eine robuste … weiterlesen

Mi., 06.05.2026
Klima/Biodiversität
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Initiative „Berlin aktiv im Klima-Bündnis“ bei den Berliner Energietagen

Nach einem ersten Kurzauftritt im letzten Jahr bei den „Berliner Energietagen“, der jährlichen Leitveranstaltung für Energiewende und Klimaschutz in Deutschland, hat die Initiative „Berlin aktiv im Klima-Bündnis“ in diesem Jahr mit einer Online-Veranstaltung zu „Solarenergie im Regenwald“ am 16.04. im Rahmen der „Digitalen Energietage“ und einem Infotisch im Rahmen der „Präsenz-Energietage“ teilgenommen, um auf ihre Anliegen … weiterlesen

29.04.2026
Globales Lernen, Klima/Biodiversität, Multimedia
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Rita Trautmann / Kirstin Büttner

„Curare, Kautschuk, Stevia - eine koloniale Spurensuche über das Pflanzensammeln“

Folge 9: Mit Agroforst und Waldgärten zu mehr Artenvielfalt

Die Länder mit der größten biologischen Artenvielfalt liegen in den Tropen und Subtropen und viele von ihnen wurden von den europäischen Kolonialmächten unterworfen. Damit begann der Raubbau am tropischen Regenwald. Denn das Abholzen von Regenwald zerstört ungleich mehr Artenvielfalt als dies beim Abholzen eines mitteleuropäischen Mischwaldes der Fall ist. Warum dies so ist, erklärt uns ein Biologe.

Mi., 22.04.2026
Handel, Handelsabkommen, Konzernkritik
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ISDS ist eine Bedrohung für unsere gemeinsame Zukunft

Vom 24.-29.April 2026 findet die erste Konferenz zu „Transitioning Away from Fossil Fuels“ in Kolumbien statt. Dort soll es um Rahmenbedingungen und konkrete Schritt für einen Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen gehen. Konzernklagerechte als Barriere für die sozial-ökologische Transformation stehen dort auch auf der Tagesordnung. Dazu haben über 340 Organisationen eine Erklärung verfasst, die Staaten … weiterlesen

So., 12.04.2026
Menschenrechte
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„Die größte Indigene Mobilisierung der Welt“

Logo do Acampamento Terra Livre (ATL 2026)

Das „Acampamento Terra Livre“ (ATL 2026) in Brasília unter Beteiligung von mindestens 7.000 Indigenen endet nach einer Woche mit der Veröffentlichung mehrerer politischer Forderungskataloge, zusammengefasst unter dem Motto: “Nosso futuro não está à venda: a resposta somos nós” („Unsere Zukunft steht nicht zum Verkauf: Die Antwort sind wir selbst“) Seit nunmehr 22 Jahren kommen jedes … weiterlesen

19.03.2026
Handel, Handelsabkommen
Policy paper

Öl im Feuer der Klimakrise - das EU-Mercosur Abkommen

Vor wenigen Wochen hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen beschlossen, das EU-Mercosur Handelsabkommen vorläufig anzuwenden – ohne Zustimmung vom Parlament und ohne auf die Stellungnahme des EuGH zu warten. Das Abkommen ist hoch umstritten. Denn seine Folgen für Umwelt, Klima und Menschenrechte sind umfassend belegt. Noch kann das Abkommen vom EU-Parlament gestoppt werden, wenn auch nicht die vorläufige, so doch die vollständige Anwendung. Auch, wenn es bis zur Abstimmung im EP noch ein bisschen dauert, haben wir schon mal einige wichtige Argumente in einem neuen Briefing zusammengefasst.

„Öl im Feuer der Klimakrise – das EU-Mercosur Abkommen“ fasst die Folgen des Abkommens für Entwaldung und das Klima zusammen und arbeitet sie graphisch auf. Zudem gibt es konkrete Empfehlungen für Handel im Sinne der europäischen Klimaziele und argumentiert, dass Geopolitk die Inkraftsetzung eines schlechten Abkommens nicht rechtfertigt.

Di., 17.03.2026
Klima/Biodiversität, Menschenrechte
Beitrag

Movimento de Atingidas e Atingidos pelas Renováveis (MAR): Bewegung der von Erneuerbaren in Brasilien Betroffenen veröffentlicht kritisches Grundlagendokument „Carta de Lagoa Seca“

Logo von MAR-Movimento de Atingidas e Atingidos pelas Renováveis

Fast ein Jahr nach ihrer Gründung veröffentlicht die Bewegung Movimento de Atingidas e Atingidos pelas Renováveis (MAR) das nach dem Gründungsort benannte Grundlagendokument „Carta de Lagoa Seca“, welches die Kritikpunkte, die Prinzipien, die Forderungen und Ziele der in Brasilien von Projekten erneuerbarer Energien Betroffenen zusammenfasst. MAR erkennt die außerordentliche Dringlichkeit zum Handeln angesichts des Klimanotstandes, … weiterlesen

06.03.2026
Klima/Biodiversität, Landwirtschaft, Multimedia
Audio
Rita Trautmann / Kirstin Büttner

„Curare, Kautschuk, Stevia - eine koloniale Spurensuche über das Pflanzensammeln“

Folge 8: Mit Artenvielfalt gegen Pilzbefall: Von Kaffeeplantagen und umweltfreundlichen Anbaumethoden

Kaffee ist aus dem Leben vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Wie kam es, dass sich Kaffee von seinem Ursprungsland Äthiopien in die ganze Welt ausbreitete und welche Rolle spielten die Kolonialmächte dabei? …

Do., 05.03.2026
Menschenrechte
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Gewaltsames Verschwindenlassen in Brasilien als Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Westzone von Rio de Janeiro. Flüsse, Buchten oder klandestine Friedhöfe sind in der Westzone von Rio de Janeiro die häufigsten Orte des gewaltsamen Verschwindenlassen (Symbolbild). Foto: christian russau

Brasiliens Abgeordnetenkammer stimmt für Gesetzesprojekt, das gewaltsames Verschwindenlassen als Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit eigenständigem Strafmaß kodifiziert. Laut dem brasilianischen Jahrbuch für öffentliche Sicherheit wurden in den Jahren 2024 und 2025 in Brasilien in absoluten Zahlen 77.725 bzw. 81.873 Vermisstenfälle registriert, während in den gleichen Jahren 55.909 bzw. 57.568 wieder aufgefundene Personen registriert wurden. Es … weiterlesen