Veranstaltung: Do, 24.09.2026 / 18:00

Frieden heißt suchen!

Die Suche nach den Verschwundenen in Kolumbien: Erinnerung, Beteiligung und Versöhnung zehn Jahre nach dem Friedensabkommen

Di., 08.09.2026
Bergbau, Menschenrechte, Rohstoffe
Beitrag

Brasiliens neue Bundespolitik für Kritische und Strategische Mineralien und die Rechte Indigener Völker

Eisenerzmine von Carajás. Foto: Verena Glass (mit herzlicher Genehmigung)

Brasiliens Senat verabschiedet den Gesetzesentwurf zur Schaffung einer Bundespolitik für Kritische und Strategische Mineralien. Sogenannte Kritische und Strategische mineralische Rohstoffe sind in aller Munde: für Hochtechnologie, für Energietransition, für Digitalisierung, für Souveränität, für Sicherheit, für Entwicklung usw, usf. Viele Staaten setzen darauf, darunter auch Brasilien – und eben auch Deutschland, das unlängst ein Abkommen mit … weiterlesen

01.09.2026
Multimedia
Audio
Llanquiray Painemal

LA SEMILLA ES VIDA

EPISODIO 1: La revolución verde como inicio de la mercantilizacion de la semilla

¿Quién controla las semillas? ¿Y qué está en juego cuando dejan de ser un bien común para convertirse en mercancía?
Este podcast consta de 2 episodios. Este primer episodio está dedicado a conocer el inicio del proceso de mercantilización de las semillas. Para ello hablaremos de la revolucion verde, de las promesas incumplidas asociadas a ella, de las nuevas variedades de semillas de laboratorio y los intentos de monopolizar su uso.
El segundo episodio pone el foco en cómo los pequeños agricultores se organizan para defender las semillas nativas y también en la agroecología como una alternativa al modelo del agronegocio.
Para hablar de esto, entrevistamos a Marcelo Fosatti un agricultor familiar del Uruguay, él vive en el departamento de Canelones y su finca queda a 100 km de Montevideo, la capital de ese país.

01.09.2026
Multimedia
Audio
Llanquiray Painemal

SAATGUT IST LEBEN

EPISODE 1: Die Grüne Revolution als Beginn der Kommerzialisierung des Saatguts

Wer kontrolliert das Saatgut? Und was steht auf dem Spiel, wenn es nicht mehr als Allgemeingut, sondern als Ware betrachtet wird?. In dieser zweiten Episode geht es darum, wie sich Kleinbauern organisieren, um einheimisches Saatgut zu schützen, sowie um die Agrarökologie als Alternative zum Modell der Agrarindustrie. Über all diese Themen haben wir ausführlich mit Marcelo Fosatti gesprochen, der in Uruguay einen bäuerlichen Familienbetrieb führt. Er lebt im Departement Canelones, und sein Hof liegt 100 km von Montevideo, der Hauptstadt des Landes, entfernt.

23.07.2026
Klima/Biodiversität
Policy paper
Thomas Fatheuer

Nach der COP30 und vor den Wahlen: Schwierige Zeiten für die brasilianische Klima- und Umweltpolitik

„FDCL-Briefing 5“ zur brasilianischen Umwelt- und Klimapolitik

Wie sieht die Klima- und Umweltpolitik Brasiliens nach der COP30 aus? Die Regierung wollte sich in Belém als klimapolitischer Vorreiter präsentieren. Das ist im Vorfeld der COP nicht wirklich gelungen, wie wir in den vorangegangen vier Briefings gezeigt haben. Und auch nach der COP bleibt die Bilanz widersprüchlich – was angesichts der Zeiten schon fast ein gute Nachricht ist.

Di., 21.07.2026
Menschenrechte
Beitrag

Der Rio Tapajós: Logistikkorridor oder Lebenswelt

Der Rio Tapajós im brasilianischen Amazonien ist heiß umkämpft: Ist der Fluss für das Agrobusiness und die Politik ein Logistikkorridor für vor allem Soja hin zum Weltmarkt – oder ist der Fluss die lebensweltliche Grundlage der dort lebenden Indigenen, Ribeirinhos und weiteren am, mit und vom Fluss lebenden Gemeinschaften? Von Christian Russau Es war der … weiterlesen

09.07.2026
Landwirtschaft
Fact-Sheet
Tobias Lambert

"BODEN GUT MACHEN"

Die Internationale Konferenz über Agrarreform und ländliche Entwicklung 2026 (ICARRD+20)

In der internationalen Debatte um Landpolitik haben Agrarreformen in den vergangenen Jahren keine große Rolle gespielt. Die Internationale Konferenz über Agrarreform und ländliche Entwicklung (ICARRD+20), die im Februar 2026 in Kolumbien stattfand, hat das Thema 20 Jahre nach der Vorgängerkonferenz im brasilianischen Porto Alegre wieder auf die Tagesordnung gebracht. Nun kommt es auf die Folgeschritte an.

Do., 21.05.2026
EU - Mexiko, Handelsabkommen
Beitrag

72 Organisationen fordern STOPP des EU-Mexiko Abkommens

Heute, einen Tag vor der offiziellen Unterzeichnung des Handels- und Globalabkommens zwischen der EU und Mexiko, fordern 72 Organisationen, Bewegungen und Netzwerke aus Europa und Lateinamerika die politischen Entscheidungsträger*innen auf, dieses ungerechte und schädliche Abkommen zu STOPPEN. Zur vollständige Erklärung und alle Unterzeichnenden (auf Spanisch, Französisch, Deutsch und Englisch) HIER! +70 Organisationen aus Lateinamerika und … weiterlesen

Sa., 09.05.2026
Klima/Biodiversität, Menschenrechte
Beitrag

Brasiliens Indigenendachverband APIB publiziert eine öffentliche Stellungnahme zur Unterstützung für die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR)

Während in der EU eine offenkundig sehr aggressive Kampagne aus Kreisen der Wirtschaftslobby es zunehmend schafft, weite Teile der Politik in den EU-Mitgliedsstaaten als auch in der EU-Kommission und im Europäischen Parlament zunächst für eine Verschiebung, dann für eine Schwächung und Aushöhlung der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) zu gewinnen, positioniert sich Brasiliens Indigenendachverband deutlich für eine robuste … weiterlesen

Mi., 06.05.2026
Klima/Biodiversität
Beitrag

Initiative „Berlin aktiv im Klima-Bündnis“ bei den Berliner Energietagen

Nach einem ersten Kurzauftritt im letzten Jahr bei den „Berliner Energietagen“, der jährlichen Leitveranstaltung für Energiewende und Klimaschutz in Deutschland, hat die Initiative „Berlin aktiv im Klima-Bündnis“ in diesem Jahr mit einer Online-Veranstaltung zu „Solarenergie im Regenwald“ am 16.04. im Rahmen der „Digitalen Energietage“ und einem Infotisch im Rahmen der „Präsenz-Energietage“ teilgenommen, um auf ihre Anliegen … weiterlesen

29.04.2026
Globales Lernen, Klima/Biodiversität, Multimedia
Audio
Rita Trautmann / Kirstin Büttner

„Curare, Kautschuk, Stevia - eine koloniale Spurensuche über das Pflanzensammeln“

Folge 9: Mit Agroforst und Waldgärten zu mehr Artenvielfalt

Die Länder mit der größten biologischen Artenvielfalt liegen in den Tropen und Subtropen und viele von ihnen wurden von den europäischen Kolonialmächten unterworfen. Damit begann der Raubbau am tropischen Regenwald. Denn das Abholzen von Regenwald zerstört ungleich mehr Artenvielfalt als dies beim Abholzen eines mitteleuropäischen Mischwaldes der Fall ist. Warum dies so ist, erklärt uns ein Biologe.